Weihnachtsbaumstellen – Ein zweiter Baum wird Tradition

Seit 2011 stellt der JGV Rosenhügel am Samstag vor dem ersten Adventswochenende einen Weihnachtsbaum an der Kreuzung Jakobstraße / Viehtrift an der gleichen Stelle auf, an der auch der Maibaum im Frühjahr steht. Bis 2010 hatte die Stadt Siegburg noch in Wolsdorf und vielen anderen Stadtteilen die Bäume aufstellen lassen; früher vor der Wolsdorfer Grundschule und zuletzt an der Jakobstraße 1, nachdem der Bereich der Bushaltestelle neugestaltet worden ist. Ab 2011 konnte die Stadt keine Bäume mehr aufgrund von Einsparungen zur Verfügung stellen.  Da man im Oberdorf aber nicht auf einen Weihnachtsbaum verzichten wollte, entschieden sich die Mitglieder des JGV Rosenhügel, die Organisation in die eigene Hand zu nehmen. Der erste Weihnachtsbaum im Jahr 2011 kam vom Lerchenweg. Eine Baumreihe sollte sowieso bald entfernt werden. Also spendete der Eigentümer den Baum, der kurzerhand vom Rosenhügel gefällt wurde. Mittlerweile wird der Weihnachtsbaum bei einer Baumschule in Hennef-Dambroich geschlagen und mit einem Lieferwagen samt Anhänger nach Wolsdorf transportiert. Den Baumschmuck basteln seit Jahren die Schüler der Wolsdorfer Grundschule. Sie packen unzählige bunte Weihnachtspäckchen, die mit einer transparenten Folie vor der Witterung geschützt werden. Auch beim Schmücken helfen die Schüler tatkräftig. Die ersten Jahre unterstützte die Löschgruppe III (Wolsdorf) der Siegburger Feuerwehr die Aktion und nahm die Kinder sogar in einem Korb an der Feuerwehrleiter mit hoch. Da solche Korbfahrten mittlerweile nicht mehr möglich sind, dürfen die Kinder den Weihnachtsbaum nun mit herkömmlichen Leitern erklimmen. Zur Belohnung bereitet der JGV Rosenhügel heißen Kakao und jede Menge Weihnachtssüßigkeiten für die kleinen und großen Helfer vor. Mittlerweile ist das Weihnachtsbaumstellen zu einer schönen Tradition geworden, bei der viele Wolsdorfer aller Altersklassen zusammenkommen und alljährlich den Beginn der Vorweihnachtszeit feiern. 

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